Samstag, 8. Oktober 2016

Kostenlos Kaffeetrinken bei der Post?

Von Ernst Probst

Einen vielleicht auf den ersten Blick interessanten Vorschlag machte heute ein Kunde bei der Poststelle in meinem Wohnort: Man solle doch den wartenden Kunden einen warmen Kaffee anbieten, meinte der Mann. Er musste allerdings gar nicht warten, sondern hielt mit einem anscheinend komplizierten Wunsch den Betrieb an einem von zwei Schaltern auf. Weil ich gebührenden Abstand hielt und auch noch schlecht höre, bekam ich nicht mit, was sein Begehr war. Als der Leiter der Poststelle vorbei kam, wünschte der Kunde erneut einen Kaffee. Heutzutage habe doch jeder eine Kaffeemaschine, es sei doch gar kein Problem, Kaffee zu servieren, schob der Mann nach. Der Leiter der Poststelle antwortete, auf der anderen Straßenseite befinde sich eine Kaffee-Rösterei, in dem man gegen Bezahlung viele Sorten Kaffee trinken könne. Als der Postkunde trotzdem weiter auf kostenlosem Kaffee in der Poststelle bestand, meinte der Leiter, eigentlich müssten die Kunden einen Kaffee für das Personal der Poststelle mitbringen. Daraufhin fragte ich – inzwischen am zweiten Schalter angekommen – eine junge Angestellte in der Poststelle, ob ich ihr beim nächsten Mal Kaffee oder Tee mitbringen soll. Damit stieß ich angesichts meines reifen Alters auf kein Interesse und bekam keine Antwort.

Nachdem ich die Poststelle verlassen hatte, fiel mir ein, wie blöd der Vorschlag, in der Post kostenlos Kaffee zu trinken, war. Wenn jeder Kunde dort Kaffee trinken würde, müsste man sicherlich merklich länger als ohne Kaffee vor dem Schalter warten. Da die Kunden wohl keine Lust hätten, ihre Kaffee-Tasse selbst zu spülen und abzutrocknen, bliebe diese Aufgabe am Personal der Poststelle hängen. Die Post müsste sicherlich ihre Gebühren für Briefe, Päckchen und Pakete erhöhen, um den kostenlosen Kaffee-Service zu finanzieren. Dies würde aber Kunden verärgern, die in der Poststelle lieber Tee, Limonade, Bier oder gar nichts trinken wollen. Auch der Vorschlag des Leiters der Poststelle, die Kunden sollten Kaffee für das Personal mitbringen, erschien mir nach einigem Nachdenken ungeeignet. Welche Kaffee-Sorte sollten die Kunden denn mitbringen? Wie bekäme es dem Personal, wenn es an jedem Arbeitstag bis zu 100 Tassen Kaffee trinken müsste? Bestünde nicht die Gefahr, dass manche Kunden den Kaffee mit Alkohol oder Schlaftabletten mixten? Ich persönlich habe nach dem Besuch der Poststelle zu Hause eine Tasse Kaffee genossen, den die beste Kaffee-Köchin, die ich kenne, zubereitet hat. Dort musste ich nicht mit der linken Hand ein Paket oder sogar zwei und in der rechten eine Tasse mit Kaffee halten. Daheim bestand auch keine Gefahr, dass mir der angebotene Kaffee nicht schmecken würde. Niemand würde mich von hinten mit Kaffee bekleckern und ich würde dies nicht mit meinem Vordermann bzw. meiner Vorderfrau tun.

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Donnerstag, 26. November 2015

Autobiografie: Ernst Probst. Ein Journalistenleben. Vom Wunschberuf zum Albtraum

Wiesbaden - Wie sein ersehnter Wunschberuf allmählich zum Albtraum geriet, schildert der Wiesbadener Autor Ernst Probst in seinem Buch „Ein Journalistenleben“. Bereits in der Volksschule schrieb er gerne Strafaufsätze. Als 13-Jähriger wollte er Reporter werden. Doch mit 14 begann er eine Schriftsetzer-Lehre. Mit 17 bis 22 Jahren arbeitete er als Schriftsetzer. Nach seinem Volontariat war er mit 23 Lokalredakteur und mit 25 Politikredakteur. Danach fungierte er als verantwortlicher Redakteur für Sonderseiten, Aus aller Welt, Ratgeber/Leserbriefe und für eine Wochenendbeilage. Mit 55 Jahren endete sein Wunschtraum, Redakteur zu sein, als Albtraum. Anschließend betätigte er sich bis 60 als Buchverleger sowie internationaler Fossilien- und Antiquitätenhändler. Insgesamt veröffentlichte er von 1986 bis heute mehr als 300 Bücher, Taschenbücher und Broschüren. Über die Höhe- und Tiefpunkte seines Privat- und Berufslebens erzählt er ungeschminkt im vorliegenden Buch.

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Ernst Probst schrieb vor allem populärwissenschaftliche Werke aus den Themenbereichen Paläontologie, Zoologie, Kryptozoologie, Archäologie, Geschichte, Luftfahrt sowie Biografien über berühmte Frauen und Männer.

Paläontologie: Deutschland in der Urzeit, Rekorde der Urzeit (1992), Rekorde der Urzeit. Landschaften, Pflanzen und Tiere (2008), Dinosaurier in Deutschland (1993 zusammen mit Raymund Windolf), Archaeopteryx. Die Urvögel aus Bayern, Dinosaurier in Deutschland. Von Compsognathus bis zu Stenopelix (2010), Dinosaurier in Baden-Württemberg, Dinosaurier in Bayern, Dinosaurier in Niedersachsen, Dinosaurier von A bis K, Dinosaurier von L bis Z, Raub-Dinosaurier von A bis Z, Deutschland im Eiszeitalter, Der Ur-Rhein, Als Mainz noch nicht am Rhein lag, Der Rhein-Elefant, Krallentiere am Ur-Rhein, Menschenaffen am Ur-Rhein, Säbelzahntiger am Ur-Rhein, Das Dinotherium-Museum in Eppelsheim (zusammen mit Dr. Jens Lorenz Franzen und Heiner Roos), Höhlenlöwen, Der Höhlenlöwe, Der Mosbacher Löwe, Säbelzahnkatzen, Die Dolchzahnkatze Megantereon, Die Dolchzahnkatze Smilodon, Die Säbelzahnkatze Homotherium, Die Säbelzahnkatze Machairodus, Der Europäische Jaguar, Eiszeitliche Geparde in Deutschland, Eiszeitliche Leoparden in Deutschland, Eiszeitliche Raubkatzen in Deutschland, Der Amerikanische Höhlenlöwe, Der Ostsibirische Höhlenlöwe, Löwenfunde in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Der Höhlenbär, Johann Jakob Kaup. Der große Naturforscher aus Darmstadt, Das Mammut (Mit Zeichnungen von Shuhei Tamura), Tiere der Urwelt. Leben und Werk des Berliner Malers Heinrich Harder, Aepyornis. Der Vogel, der die größten Eier legte, Argentavis. Der größte fliegende Vogel, Brontornis. Riesenvögel in Argentinien, Dinornis. Der größte Vogel aller Zeiten, Dromornis. Der schwerste Vogel aller Zeiten, Harpagornis. Der größte Greifvogel der Neuzeit, Hesperornis. Der große Vogel des Westens, Pelagornis. Der größte Meeresvogel, Phorusrhacos. Der riesige Terrorvogel, Tiere der Urzeit. Rekorde von Insekten, Fischen, Amphibien, Reptilien, Vögeln und Säugetieren, 30 Tiere der Urwelt. Bilder von F. John, Der rätselhafte Spinosaurus. Leben und Werk des Forschers Ernst Stromer von Reichenbach

Zoologie: Mit Gorillas auf Du. Kurzbiografie der Primatologin und Zoologin Dian Fossey, Mit Schimpansen auf Du. Kurzbiografie der Primatologin Jane Goodall, Mit Orang-Utans auf Du. Kurzbiografie der Anthropologin und Anthropologin Biruté Galdikas

Archäologie: Deutschland in der Steinzeit, Rekorde der Urmenschen, Deutschland in der Bronzezeit, Deutschland in der Frühbronzezeit, Die Bronzezeit, Die Aunjetitzer Kultur in Deutschland, Die Straubinger Kultur in Deutschland, Die Singener Gruppe, Die Arbon-Kultur in Deutschland, Die Ries-Gruppe und die Neckar-Gruppe, Die Adlerberg-Kultur, Der Sögel-Wohlde-Kreis, Die nordische Bronzezeit in Deutschland, Deutschland in der Mittelbronzezeit, Die Hügelgräber-Kultur in Deutschland, Die ältere Bronzezeit in Nordrhein-Westfalen, Die Bronzezeit in der Lüneburger Heide, Die Stader Gruppe, Die Oldenburg-emsländische Gruppe, Deutschland in der Spätbronzezeit, Die Urnenfelder-Kultur in Deutschland, Die Unstrut-Gruppe, Die Helmsdorfer Gruppe, Die Saalemündungs-Gruppe, Die Lausitzer Kultur in Deutschland, Österreich in der Frühbronzezeit, Die Leithaprodersdorf-Gruppe, Die Aunjetitzer Kultur in Österreich, Die Straubinger Kultur in Österreich, Die Unterwölblinger Gruppe, Die Wieselburger Kultur, Die Litzenkeramik oder Draßburger Kultur, Die Attersee-Gruppe, Österreich in der Mittelbronzezeit, Die Hügelgräber-Kultur in Österreich, Österreich in der Spätbronzezeit, Die Urnenfelder-Kultur in Österreich, Die Nordtiroler Urnenfelder-Kultur, Die Laugen-Melaun-Gruppe, Die Caka-Kultur, Die Schweiz in der Frühbronzezeit, Die Rhone-Kultur, Die Arbon-Kultur in der Westschweiz, Die Inneralpine Bronzezeit-Kultur in der Schweiz, Die Schweiz in der Mittelbronzezeit, Die Hügelgräber-Kultur in der Schweiz, Die Schweiz in der Spätbronzezeit, Die Urnenfelder-Kultur in der Schweiz, Die Laugen-Melaun-Gruppe in der Schweiz, Das Moustérien. Die große Zeit der Neandertaler, Das Rätsel der Großsteingräber. Die nordwestdeutsche Trichterbecher-Kultur, Die ersten Bauern in Deutschland. Die Linienbandkeramische Kultur (5500 bis 4900 v. Chr.), Die Schnurkeramischen Kulturen. Kulturen der Jungsteinzeit von etwa 2800 bis 2400 v. Chr.

Kryptozoologie: Affenmenschen. Von Bigfoot bis zum Yeti, Alma. Ein Affenmensch in Eurasien, Bigfoot. Der Affenmensch aus Nordamerika, Chuchunaa. Der sibirische Affenmensch, Der De-Loys-Affe. Ein Menschenaffe in der „Neuen Welt“?, Nguoi Rung. Der vietnamesische Affenmensch, Orang Pendek. Der kleine Affenmensch auf Sumatra, Skunk Ape. Der Affenmensch in Florida, Yeren. Der chinesische Affenmensch, Yeti. Der Schneemensch im Himalaja, Yowie. Der australische Affenmensch, Das Einhorn. Ein Tier, das nie gelebt hat, Drachen. Wie die Sagen über Lindwürmer entstanden, Nessie. Das Monsterbuch, Monstern auf der Spur. Wie die Sagen über Drachen, Riesen und Einhörner entstanden, Riesen. Von Agaion bis Ymir, Seeungeheuer. 100 Monster von A bis Z, Der Tatzelwurm. Das Rätseltier in den Alpen

Biografien: 14 Taschenbücher über Superfrauen (Superfrauen 1 – Geschichte, Superfrauen 2 – Religion, Superfrauen 3 – Politik, Superfrauen 4 – Wirtschaft und Verkehr, Superfrauen 5 – Wissenschaft, Superfrauen 6 – Medizin, Superfrauen 7 – Film und Theater, Superfrauen 8 – Literatur, Superfrauen 9 – Malerei und Fotografie, Superfrauen 10 – Musik und Tanz, Superfrauen 11 – Feminismus und Familie, Superfrauen 12 – Sport, Superfrauen 13 Mode und Kosmetik, Superfrauen 14 – Medien und Astrologie), Christl-Marie Schultes. Die erste Fliegerin in Bayern, Drei Königinnen der Lüfte in Bayern (zusammen mit Josef Eimannsberger), Frauen im Weltall, Königinnen der Lüfte, Königinnen der Lüfte von A bis Z. Biografien berühmter Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen und Astronautinnen, Königinnen der Lüfte in Deutschland, Königinnen der Lüfte in Frankreich, Königinnen der Lüfte in England, Australien und Neuseeland, Königinnen der Lüfte in Europa, Königinnen der Lüfte in Amerika, Theo Lederer. Ein Flugzeugsammler aus Oberbayern, Königinnen des Films (in Arbeit), Königinnen des Tanzes, Königinnen des Theaters, Superfrauen aus dem Wilden Westen, Malende Superfrauen, Der Schwarze Peter. Ein Räuber aus dem Hunsrück und Odenwald, Meine Worte sind wie die Sterne. Die Entstehung der Rede des Häuptlings Seattle (zusammen mit Sonja Probst), Franziska Streitel – Die „Dienerin Gottes“ aus Franken, Elisabeth I. Tudor. Die jungfräuliche Königin, Lucrezia Borgia. Die schöne Tochter eines Papstes, Maria Stuart. Schottlands tragische Königin, Machbuba. Die Sklavin und der Fürst, Hildegard von Bingen. Die deutsche Prophetin, Julchen Blasius. Die Räuberbraut des Schinderhannes, Zenobia. Eine Frau kämpft gegen die Römer, Cortés und Malinche. Der spanische Eroberer und seine indianische Geliebte, Katharina II. die Große. Die Deutsche auf dem Zarenthron, Pompadour und Dubarry. Die Mätressen von Louis XV., Königinnen des Films 1, Königinnen des Films 2, Königinnen des Films in Italien, Lucille Ball – Der „weibliche Charlie Chaplin“, Theda Bara – Der erste Vamp des Kinos, Brigitte Bardot – „B.B.“- Das Sexsymbol der 1950-er Jahre, Ingrid Bergman – Der Weltstar aus Schweden, Joan Crawford – Der Filmstar mit den breiten Schultern, Bette Davis – Die Frau, die 100 Filme hinterließ, Marlene Dietrich – Die deutsche „Göttin des Films“, Jodie Foster – Hollywoods klügste Schönheit, Greta Garbo – Die „Göttliche“, Ava Gardner – Die „Königin von Hollywood“, Judy Garland – Der unglückliche Hollywood-Star, Janet Gaynor – Die erste „Oscar“-Preisträgerin – Uschi Glas – Deutschlands „Quotenqueen auf dem Bildschirm“, Jean Harlow – Das platinblonde Sexsymbol der 1930-er Jahre, Rita Hayworth – Die „Venus des Atomzeitalters“, Katharine Hepburn – Die „Königinmutter von Hollywood“, Grace Kelly – Der Star, der den Traumprinzen heiratete, Hildegard Knef – Der deutsche Weltstar mit drei Karrieren, Zarah Leander – Der „UFA“-Star der 1930-er und 1940-er Jahre, Vivien Leigh – Der Weltstar aus „Vom Winde verweht“, Ruth Leuwerik – Die „Königin des Melodramas“ , Gina Lollobrigida. Die „Lollo“ - der Stern der 1950-er Jahre, Sophia Loren – Der italienische Filmstar der 1960-er Jahre - Melina Mercouri – Der Star aus „Sonntags ... nie!“, Inge Meysel – Die „Fernsehmutter der Nation“, Marilyn Monroe – Amerikas größter Filmstar, Pola Negri – Der Stummfilmstar aus Polen, Asta Nielsen – Deutschlands erster Filmstar, Leni Riefenstahl – Die meisterhafte Regisseurin und Fotografin, Julia Roberts – Das Sexsymbol der 1950-er Jahre, Margaret Rutherford – Die beste Komödiantin Englands der 1960-er Jahre, Adele Sandrock – Die komische Alte des deutschen Kinos, Romy Schneider – Sie wollte nicht ewig „Sissi“ sein, Hanna Schygulla – Der deutsche Weltstar, Simone Signoret – Frankreichs Sexsymbol der 1950-er Jahre, Meryl Streep – Ein Star auf der Bühne, der Leinwand und dem Bildschirm, Gloria Swanson – Die Mondäne auf der Kinoleinwand, Elizabeth („Liz“) Taylor – die „Königin von Hollywood“, Liv Ullmann – Die große norwegische Schauspielerin, Grethe Weiser – Die volkstümliche Schauspielerin, Mae West – Die Komödiantin der Spitzenklasse, rund 70 Kurzbiografien über berühmte Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen, Astronautinnen und Kosmonautinnen, Dr. Veronica Carstens – Die Förderin der Naturheilkunde, Dorothea Erxleben. Die erste deutsche Ärztin, Schreibende Superfrauen in Deutschland. Cockacoeske. Die Königin von Pamunkey, Kateri Tekakwitha. Die erste selige Indianerin in Nordamerika, Lozen. Die tapfere Kriegerin der Apachen, Mohongo. Die Indianerin, die in Europa tanzte, Sacajawea. Die indianische Volksheldin, Sieben berühmte Indianerinnen, Louis XV. Der Vielgeliebte, Marquise de Pompadour. Die erste bürgerliche Mätresse von Louis XV., Madame Dubarry. Von der Dirne zur Mätresse des Königs, Die Comtessen de Mailly-Nesle. Vier adelige Schwestern für den König, Marie-Louise O’Murphy de Boisfally. Eine Geliebte von Louis XV., Schloss Grünsberg. Von der Burg im Grunde bis zum Barockschloss, Ernst Probst. Ein Journalistenleben. Vom Wunschberuf zum Albtraum

Interviews: Was ist ein Menhir? Interview mit dem Mainzer Archäologen Dr. Detert Zylmann über Hinkelsteine, Wer ist der kleinste Dinosaurier? Interviews mit dem Wissenschaftsautor Ernst Probst, Wer war der Stammvater der Insekten? Interview mit dem Stuttgarter Biologen und Paläontologen Dr. Günter Bechly, Neues vom Ur-Rhein. Interview mit dem Geologen und Paläontologen Dr. Jens Sommer

Aphorismen: Der Ball ist ein Sauhund. Weisheiten und Torheiten über Fußball, Worte sind wie Waffen. Weisheiten und Torheiten über die Medien (beide zusammen mit Doris Probst, Schweigen ist nicht immer Gold. Zitate von A bis Z, Weisheiten der Indianer

Die meisten dieser Titel sind beim „GRIN Verlag“ erschienen und in zahlreichen Online-Buchshops sowie in jeder guten Buchhandlung erhältlich.

Der „GRIN Verlag“ mit Sitz in München hat sich seit der Gründung im Jahr 1998 auf die Veröffentlichung akademischer Texte spezialisiert. Die Verlagsseite http://www.grin.com ist für Studenten, Hochschullehrer und andere Akademiker die ideale Plattform, ihre Fachtexte, Studienarbeiten, Abschlussarbeiten oder Dissertationen einem breiten Publikum zu präsentieren.

Mittwoch, 10. Juni 2015

Ein Wasser-Dinosaurier in der Wüste

Kairo / München / Nürnberg – Ausgerechnet in der Wüste gelang vor mehr als 100 Millionen Jahren die Entdeckung des ersten an ein Leben im Wasser angepassten Dinosauriers. Auf den Fundort in der Bahariyya-Oase in der ägyptischen Sahara war im Januar 1911 der deutsche Paläontologe Ernst Stromer von Reichenbach gestoßen. Eigentlich hatte er dort fossile Reste von Säugetieren aus dem Eozän und Oligozän vor etwa 40 bis 30 Millionen Jahren erhofft. Doch überraschenderweise barg man die ersten Dinosaurier Ägyptens aus der Kreidezeit vor rund 95 Millionen Jahren.´

Die Entdeckung der Dinosaurier-Fundstelle glückte bei der dritten und letzten Ägypten-Expedition von Ernst Stromer, wie sich der adlige Wissenschaftler selbst bescheiden nannte. Stromer war 1871 in Nürnberg als Sohn des Bürgermeisters Karl Otto Stromer von Reichenbach zur Welt gekommen und hat später in München an der Bayerischen Staatssammlung für Paläontologie und historische Geologie sowie an der Universität gearbeitet.

Ein Freund und wichtiger Helfer von Ernst Stromer war der österreichische Musiker und Fossiliensammler Richard Markgraf. Nach der letzten Ägypten-Expedition von Stromer grub Markgraf von 1911 bis 1914 wiederholt in der Bahariyya-Oase in der Sahara, barg dort zahlreiche Dinosaurier-Reste und schickte diese nach München. 1912 fand er das Teilskelett des Raub-Dinosauriers Spinosaurus. Der Erste Weltkrieg (1914-1918) legte die Grabungstätigkeit von Markgraf lahm.

Ernst Stromer beschrieb von 1915 bis 1934 insgesamt vier bisher unbekannte Dinosaurier aus Ägypten: 1915 Spinosaurus (Dornen-Echse), 1931 Carcharodontosaurus (Haizahn-Echse), 1932 Aegyptosaurus (Echse aus Ägypten) und 1934 Bahariasaurus (Echse aus Bahariyya). Spinosaurus gilt heute mit einer Länge bis zu 18 Metern, einem Gewicht von schätzungsweise 9 Tonnen, einem 1,75 Meter langen Schädel und einem 1,70 Meter hohen Rückensegel als der größte Raub-Dinosaurier der Welt. Neuerdings betrachtet man ihn als Fischjäger.

In dem Taschenbuch „Der rätselhafte Spinosaurus“ (GRIN-Verlag, München) des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst werden Leben und Werk des Forschers Ernst Stromer von Reichenbach geschildert sowie die Leistungen des Fossiliensammlers Richard Markgraf gewürdigt. Markgraf starb 1916 während des Ersten Weltkrieges im Alter von nur 47 Jahren. Ernst Stromer schrieb über ihn einen Nachruf, in dem er die Bedeutung von Markgraf für die Erforschung der Wirbeltierpaläontologie Ägyptens hervorhob.

Tragischerweise gingen die von Ernst Stromer erstmals beschriebenen Originalfunde von vier Dinosauriern bei einem britischen Luftangriff auf München in der Nacht vom 24. zum 25. April 1944 verloren. Der Direktor des Museums, in dem diese wissenschaftlich wertvollen Fossilien aufbewahrt wurden, hatte den Wunsch von Stromer, jene Funde an einen sicheren Ort zu bringen, ignoriert.

Ernst Stromer lebte, nachdem er in München fünf Mal ausgebombt worden war, ab 1944 auf Schloss Grünsberg bei Altdorf unweit von Nürnberg. Im Zweiten Weltkrieg verlor er zwei seiner drei Söhne. Sein überlebender Sohn Wolfgang kehrte 1950 nach fünfjähriger russischer Gefangenschaft zurück. 1952 starb Ernst Stromer im Alter von 81 Jahren in Erlangen. Sein Grab befindet sich auf dem Nürnberger Johannisfriedhof.

Bestellung des E-Books oder gedruckten Taschenbuches „Der rätselhafte Spinosaurus“ bei:
http://www.grin.com/de/e-book/299203/der-raetselhafte-spinosaurus

Foto von Ernst Stromer von Reichenbach ziert vier Bücher

Nürnberg - Die Stromer sind ein berühmtes Adelsgeschlecht, das im Mittelalter als eine der wichtigsten Patrizierfamilien der „Freien Reichsstadt Nürnberg“ galt. Manche Mitglieder der Familie Stromer fungierten als Handelsherren, Baumeister, Erfinder, Verwalter der städtischen Steuern („Vorderster Losunger“) und Bürgermeister von Nürnberg. Der renommierte Naturforscher Ernst Stromer von Reichenbach (1871–1952) verfasste auf Wunsch seines 1944 in russische Kriegsgefangenschaft geratenen Sohnes und Historikers Wolfgang (1922–1999) die 1951 erschienene Publikation „Unsere Ahnen in der Reichsstadt Nürnberg 1250–1806“. In diesem Werk wird das Leben zahlreicher berühmter Stromer geschildert. Beim GRIN-Verlag (München) ist jetzt ein Nachdruck dieser Publikation mit einigen Ergänzungen erschienen.

Ernst Stromer von Reichenbach steht im Mittelpunkt des Taschenbuches „Der rätselhafte Spinosaurus“ (GRIN-Verlag) des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Mit einer Länge bis zu 18 Metern gilt Spinosaurus heute als der größte Raub-Dinosaurier. Er trug einen 1,75 Meter langen Kopf und ein 1,70 Meter hohes Rückensegel, dessen Funktion umstritten ist. Neuerdings betrachtet man Spinosaurus als einen an das Leben im Wasser angepassten Dinosaurier und Fischjäger. Spinosaurus ist eine der vier Dinosaurier-Gattungen aus Ägypten, die von Ernst Stromer erstmals beschrieben wurden.

„Schloss Grünsberg. Von der Burg im Grunde bis zum Barock-Schloss“ heißt ein kleines Taschenbuch von Ernst Probst. Darin geht es um Schloss Grünsberg bei Altdorf unweit von Nürnberg, das sich seit 1754 im Besitz der Familie Stromer befindet. Auf Schloss Grünsberg lebte der erwähnte Dinosaurier-Forscher Ernst Stromer von 1944 bis zu seinem Tod im Jahre 1952.

Ein Foto von Ernst Stromer, wie sich der adlige Gelehrte und Nürnberger Bürgermeistersohn bescheiden nannte, mit einem riesigen Dinosaurier-Knochen aus Ägypten in einer Hand ziert drei weitere Taschenbücher von Ernst Probst. Dabei handelt es sich um die ebenfalls im GRIN-Verlag erschienenen Werke „Dinosaurier von A bis K“, „Dinosaurier von L bis Z“ und „Raub-Dinosaurier von A bis Z“. Das Foto wurde von der „Stromerschen Kulturgut-, Denkmal- und Naturstiftung“ zur Verfügung gestellt.

Unsere Ahnen in der Reichsstadt Nürnberg
http://www.grin.com/de/e-book/299118/unsere-ahnen-in-der-reichsstadt-nuernberg

Schloss Grünsberg
http://www.grin.com/de/e-book/299151/schloss-gruensberg

Der rätselhafte Spinosaurus
http://www.grin.com/de/e-book/299203/der-raetselhafte-spinosaurus

Dinosaurier von A bis K
http://www.grin.com/de/e-book/160426/dinosaurier-von-a-bis-k

Dinosaurier von L bis Z
http://www.grin.com/de/e-book/160428/dinosaurier-von-l-bis-z

Raub-Dinosaurier von A bis Z
http://www.grin.com/de/e-book/281928/raub-dinosaurier-von-a-bis-z

Donnerstag, 7. Mai 2015

Deutscher Dinosaurier-Jäger: Ernst Stromer von Reichenbach

Nürnberg / München – Ein in Nürnberg geborener Adliger und später in München arbeitender Gelehrter gilt als einer der berühmtesten Dinosaurier-Forscher der Welt. Er entdeckte im Januar 1911 in der Bahariyya-Oasa eine Fundstelle, an der sein Grabungsteam bis 1914 die ersten Dinosaurier aus Ägypten barg. 1915 beschrieb er als Erster wissenschaftlich die bis dahin unbekannte Gattung Spinosaurus (Dornen-Echse). Diese Echse mit einem mannshohen Rückensegel gilt heute mit einer Länge bis zu 18 Metern als der größte Raub-Dinosaurier aller Zeiten. Bis 1934 publizierte der bayerische Wissenschaftler drei weitere neue Gattungen von Dinosauriern und gab ihnen die Namen Carcharodontosaurus (Haizahn-Echse), Aegyptosaurus „(„Ägyptische Echse“) und „Bahariasaurus“ („Echse aus Bahariyya“).

Bei dem erwähnten bayerischen Adeligen und Gelehrten handelt es sich um den Freiherrn Ernst Stromer von Reichenbach (1871-1952). Sein Vater Karl Otto Stromer von Reichenbach (1831-1891) war von 1867 bis zu seinem Tod im Jahre 1891 „Erster Bürgermeister“ in Nürnberg gewesen. Andere Mitglieder der Familie Stromer, die im Mittelalter zu den wichtigsten Patriziern von Nürnberg gehörten, hatten sich als Handelsherren, Erfinder, Historiker oder Baumeister hervorgetan.

Ernst Stromer, wie er sich bescheiden oft selbst nannte, hat in den Wintern 1901/1902, 1903/1904 und 1910/1911 insgesamt drei Ägypten-Expeditionen unternommen, bei denen Fossilien gesucht und geborgen wurden. Sein wichtigster Helfer in Ägypten war der österreichische Fossiliensammler Richard Markgraf (1869-1916), der für ihn wissenschaftlich wertvolle Funde entdeckte und barg.

Der Raub-Dinosaurier Spinosaurus fällt nicht nur durch seine beachtliche Größe und sein eindrucksvolles Rückensegel aus dem Rahmen. Neuerdings glauben Experten, er sei an das Leben im Wasser angepasst gewesen und habe große Fische gefressen.

An der Universität München war Ernst Stromer ab 1901 Privatdozent für Paläontologie und Geologie, ab 1908 außerordentlicher Professor und ab 1921 Honorarprofessor für Paläontologie. An der Bayerischen Staatssammlung für Paläontologie und historische Geologie in München wurde er 1919 nichtplanmäßiger Assistent, 1920 Hauptkonservator, 1928 Hauptkonservator und Abteilungsleiter sowie 1930 Abteilungsdirektor.

Die Nationalsozialisten schätzten den verdienstvollen Naturforscher Ernst Stromer nicht, weil er ihrer Partei nicht beitrat, sie kritisierte und Kontakt mit jüdischen Wissenschaftlern hatte. Nur wegen seiner hohen sozialen Stellung bliebt er unbehelligt.

Die Originalfunde der von Ernst Stromer in Ägypten entdeckten Dinosaurier wurden in der Nacht vom 24. zum 25. April 1944 bei einem britischen Luftangriff auf München zerstört. Der Leiter des Museums, in dem diese wissenschaftlich wertvollen Fossilien aufbewahrt wurden, hatte den Wunsch von Stromer, diese Dinosaurier an einem sicheren Ort aufzubewahren, ignoriert.

Im Zweiten Weltkrieg verlor Ernst Stromer zwei seiner drei Söhne. Er selbst und seine Ehefrau Elisabeth wurden in München insgesamt fünf Mal ausgebombt. Deswegen wohnte das Ehepaar Stromer ab 1944 im Schloss Grünsberg bei Altdorf unweit von Nürnberg, das sich seit 1754 im Besitz der Familie Stromer befindet.

Ernst Stromer starb am 18. Dezember 1952 im Alter von 81 Jahren in Erlangen. Die Urne mit seiner Asche befindet sich im seit 1522 auf dem Johannisfriedhof von Nürnberg bestehenden Familiengrab der Stromer. In gedruckten Lexika wird Ernst Stromer erstaunlicherweise nicht erwähnt. Damit teilt er das traurige Schicksal des Frankfurter Gelehrten Hermann von Meyer (1801-1869), der als Begründer der wissenschaftlichen Paläontologie in Deutschland gilt. Das Zweite Deutsche Fernsehen würdigte die großen Verdienst von Stromer in einem 2014 gesendeten Dokumentarfilm.

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Donnerstag, 29. Januar 2015

Beryl Markham - Die erste Berufspilotin in Ostafrika

München / Wiesbaden - Als erster Mensch, der im Alleinflug den Atlantik nonstop in Ost-West-Richtung überquerte, gilt die britische Flugpionierin Beryl Markham (1902–1986), geborene Clutterbuck. In den Annalen der Luftfahrt wird sie außerdem als erste Frau Ostafrikas erwähnt, welche die Prüfung zur Berufspilotin erfolgreich ablegte. 2003 ehrte man sie als eine der 100 wichtigsten Frauen in der Luftfahrt. Die Kurzbiografie „Beryl Markham. Die erste Berufspilotin in Ostafrika“ (GRIN-Verlag, München) des Wiesbadener Autors Ernst Probst schildert ihr bewegte Leben.

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Dienstag, 27. Januar 2015

Raymonde de Laroche - Die erste Pilotin der Welt

Paris / München / Wiesbaden - Als die erste Frau der Welt, die einen Pilotenschein machte, ging die französische Porträtmalerin, Bildhauerin, Sängerin und Schauspielerin Raymonde de Laroche (1884–1919), eigentlich Elise Roche, in die Annalen der Luftfahrtsgeschichte ein. Außerdem gebührt ihr die Ehre, die erste Frau gewesen zu sein, die einen Alleinflug mit einem Flugzeug unternahm. 2003 wählte man sie zu einer der 100 wichtigsten Frauen in der Luftfahrt. Die Kurzbiografie „Raymonde de Laroche. Die erste Pilotin der Welt“ (GRIN-Verlag, München) des Wiesbadener Autors Ernst Probst schildert ihr Leben.

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Mittwoch, 14. Januar 2015

Blog über den Tatzelwurm

Lebensbild eines Tatzelwurms, Zeichnung: Antje Püpke, Berlin, http://www.fixebilder.de

Bern / Wiesbaden – Der legendäre Tatzelwurm steht im Mittelpunkt des „Tatzelwurm-Blogs“, den der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst gestartet hat. Der „Tatzelwurm-Blog“ ist im Internet unter der Adresse http://tatzelwurm-blog.blogspot.de zu finden. Laut Sagen und Beschreibungen von Augenzeugen erreicht der Tatzelwurm eine Länge zwischen einem halben Meter und zwei Metern. Sein Kopf erinnert an eine Raubkatze, heißt es. Der plumpe Körper hat angeblich einen Umfang wie ein menschlicher Oberarm bis zu einem Schenkel. Die beiden kurzen Vorderbeine sollen mit Pranken bewaffnet sein. Mit den Beinen sind angeblich Riesensprünge von zwei bis drei Metern möglich. Probst ist Autor des Taschenbuches „Der Tatzelwurm. Das Rätseltier in den Alpen“. Das erste vermeintliche Foto eines Tatzelwurms entstand bei Meiringen im Berner Oberland (Schweiz) und wurde 1935 in einer Berliner Zeitschrift veröffentlicht. Als Heimat des Tatzelwurms gelten das Gebiet und das Vorland der Alpen in Bayern, Österreich, der Schweiz, Südtirol und Frankreich.

Bestellung von „Der Tatzelwurm – Das Rätseltier in den Alpen“ bei:
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Freitag, 2. Januar 2015

Als der Tatzelwurm die Schweiz erregte

Lebensbild eines Tatzelwurms - Zeichnung: Antje Püpke, Berlin, http://www.fixebilder.de

Bern / Berlin – Vor 80 Jahren überraschte die „Berliner Illustrirte Zeitung“ – so die damalige Schreibweise – ihre mehr als eine Million Leser mit einem sensationellen bebilderten Artikel: Angeblich war bei Meiringen im Berner Oberland in der Schweiz das erste Foto eines Tatzelwurms geglückt. Die unscharfe Aufnahme von einem unbekannten Tier mit einem Maul wie ein Haifisch, furchterregenden Zähnen und einer Nase wie ein Affe sorgte 1935 für großes Aufsehen in Europa.

Bei diesem vermeintlichen Tatzelwurm aus der Schweiz, den der professionelle Pressefotograf namens Paul Balkin bei einem „planlosen Spaziergang“ zufällig entdeckt haben wollte, handelte es sich nicht um einen riesigen Drachen (auch Lindwurm oder Tatzelwurm genannt). Das von ihm angeblich fotografierte Geschöpf hatte eine Länge von rund 80 Zentimetern und einen Durchmesser von ungefähr 25 Zentimetern. Der Name Tatzelwurm beruht auf seinen zwei Tatzen, die für einen Wurm ungewöhnlich sind.

Nach der Veröffentlichung zweier Tatzelwurm-Artikel am 17. und 25. April 1935 im fernen Berlin erschienen auch in Schweizer Zeitungen und Zeitschriften mehr oder minder seriöse Berichte über dieses seltsame Fabeltier in ihrem Heimatland. Ernsthafte Journalisten bezweifelten die Echtheit des mutmaßlichen ersten Tatzelwurm-Fotos. Aber es meldeten sich auch immer mehr Einheimische, die ebenfalls einen Tatzelwurm erblickt zu haben glaubten.

In Bayern, Österreich und Südtirol wollen im Laufe der Zeit ebenfalls immer wieder Augenzeugen einen Tatzelwurm mit katzenartigem Kopf und zwei kurzen Beinen gesehen haben. Die Heimat dieses merkwürdigen Wurms sollen die Berge der Alpen und deren Vorland sein. Manche der Begegnungen mit einem derartigen Lebwesen sollen für Augenzeugen sogar tödlich ausgegangen sein. Zum Beispiel 1779 für einen Bauern, den zwei Tatzelwürmer angriffen, beim Dorf Unken im Land Salzburg in Österreich.

Die meisten Menschen aus der Gegenwart betrachten den Tatzelwurm lediglich als Fabeltier, das nur in der Phantasie existiert. Es gibt aber auch Leute, die ihn für ein tatsächlich heute noch vorkommendes Tier halten. Was davon richtig ist, müssen die Leser/innen des jetzt erschienenen Taschenbuches „Der Tatzelwurm – Das Rätseltier in den Alpen“ (GRIN-Verlag, München, www.grin.com) des Wiesbadener Autors Ernst Probst selbst entscheiden.

Ernst Probst hat bereits etliche Werke über Fabeltiere wie Affenmenschen, Drachen, Einhörner, „Nessie“ und andere Seeungeheuer geschrieben. Von 1986 bis heute veröffentlichte er mehr als 300 Bücher, Taschenbücher und Broschüren über Themen aus den Bereichen Paläontologie, Zoologie, Kryptozoologie, Archäologie, Geschichte sowie Biografien über berühmte Frauen und Männer.

Dienstag, 16. Dezember 2014

Der Tatzelwurm - Das Rätseltier in den Alpen

Tatzelwurm - Zeichnung: Antje Püpke, Berlin, http://www.fixebilder.de

Bern / München / Wiesbaden (kostenlose-pressetexte) - Ein unscharfes Foto von einem unbekannten Tier aus der Schweiz mit einem Maul wie ein Haifisch, furchterregenden Zähnen und einer Nase wie ein Affe sorgte im April 1935 für großes Aufsehen in Europa. Denn bei diesem in einer Berliner Zeitschrift veröffentlichten Bild handelte es sich angeblich um die erste Aufnahme von einem Tatzelwurm. Gemeint war damit allerdings nicht ein riesiger Drache (auch Lindwurm oder Tatzelwurm genannt), sondern ein oft nur einen halben Meter langes Geschöpf.

Immer wieder wollen Augenzeugen einen solchen Wurm mit katzenartigem Kopf und zwei kurzen Beinen gesehen haben. Der Name Tatzelwurm beruht auf seinen zwei Tatzen, die für einen Wurm ungewöhnlich sind. Seine Heimat sollen die Berge der Alpen und deren Vorland sein. Die meisten Menschen betrachten den Tatzelwurm lediglich als Fabeltier, das nur in der Phantasie existiert. Es gibt aber auch Leute, die ihn für ein tatsächlich heute noch vorkommendes Tier halten. Was davon richtig ist, müssen die Leser/innen des Buches „Der Tatzelwurm - Das Rätseltier in den Alpen“ (GRIN-Verlag, München, www.grin.com) selbst entscheiden.

Verfasser ist der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst, der bereits etliche Werke über Fabeltiere wie Affenmenschen, Drachen, Einhörner, „Nessie“ und andere Seeungeheuer geschrieben hat. Von 1986 bis heute veröffentlichte er mehr als 300 Bücher, Taschenbücher und Broschüren über Themen aus den Bereichen Paläontologie, Zoologie, Kryptozoologie, Archäologie, Geschichte sowie Biografien über berühmte Frauen und Männer.

Bestellung von "Der Tatzelwurm" beim GRIN-Verlag:
http://www.grin.com/de/e-book/285867/der-tatzelwurm

Donnerstag, 9. Oktober 2014

Pelagornis - Der größte Meeresvogel

Wiesbaden - Ein riesiger Vogel mit einer Flügelspannweite von schätzungsweise 6,40 Metern steht im Mittelpunkt des Taschenbuches „Pelagornis –Der größte Meeresvogel“. Dieser „Riese der Lüfte“ gilt heute als der größte Meeresvogel aller Zeiten. Selbst die größten Adler, Albatrosse und Kondore aus der Gegenwart sind kaum halb so groß wie die Art Pelagornis sandersi. Jener Rekord-Vogel gehört zur Familie der Pseudozahn-Vögel (Pelagornithidae), die im Eozän vor 55,8 Millionen Jahren bis zum Pliozän vor 3 Millionen Jahren weltweit mit verschiedenen Gattungen und Arten vertreten war. Funde jener Meeresvögel hat man in der Antarktis, England, Nigeria, South Carolina, im Kaukasus, in Frankreich und Neuseeland geborgen. Die Pseudozahn-Vögel trugen an den Seiten ihrer großen Schnäbel zahlreiche zahnartige, knöcherne Auswüchse des Oberkiefers und Unterkiefers. Sie verhinderten, dass ein aus dem Meer gefischtes Beutetier wieder entglitt. Verfasser des Taschenbuches „Pelagornis – Der größte Meeresvogel“ ist der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst, der zahlreiche Werke über urzeitliche Tiere geschrieben hat.

Mittwoch, 6. August 2014

Buchtipp: Königinnen des Tanzes

München / Wiesbaden - Gekrönte Häupter, Politiker und Zuschauer lagen einst berühmten Tänzerinnen zu Füßen. In Barbara Campanini („Barberina“) verliebte sich der Preußenkönig Friedrich II. der Große. Aus Fanny Elßlers Ballettschuhen tranken amerikanische Kongressmitglieder. Margot Fonteyn musste nach ihrem ersten gemeinsamen Auftritt mit Rudolf Nurejew 23 Mal vor den Vorhang. Anna Pawlowas Auftritte begeisterten Millionen und sie erwarb sich den Status des Superstars. Diesen und anderen „Königinnen des Tanzes“ – wie Pina Bausch, Isadora Duncan, Martha Graham, Carlotta Grisi, Alice und Ellen Kessler, Bronislawa Nijinska, Marie Taglioni, Ninette de Valois und Mary Wigman – ist das gleichnamige Taschenbuch des Wiesbadener Autors Ernst Probst gewidmet. Es ist im GRIN-Verlag (München) erschienen. Biografen berühmter Frauen sind eine der Spezialitäten von Ernst Probst.

Dienstag, 5. August 2014

Ernst Probst schrieb Bücher über Indianerinnen

Wiesbaden – Auf den Spuren der Ureinwohner in Amerika ist der Wiesbadener Autor Ernst Probst in letzter Zeit sehr intensiv gewandelt. Er veröffentlichte 2014 ein Taschenbuch mit Weisheiten der Indianer sowie sieben Biografien über berühmte Indianerinnen wie Cockacoeske, Lozen, Malinche, Mohongo, Pocahontas, Sacajawea und Katerí Tekakwita.

Der weiße Mann hat die Uhr, aber wir haben die Zeit! Die Wahrheit ist es immer wert, ausgesprochen zu werden. Du kannst den Regenbogen nicht haben, wenn es nicht irgendwo regnet. Erwarte nichts von den anderen, wenn du selbst noch nichts gegeben hast. Nur wer träumt, gelangt zur Weisheit. Weißt du, dass die Bäume reden? Wir sind ein Teil der Erde. Das sind einige „Weisheiten der Indianer“ aus dem gleichnamigen Taschenbuch (Diplomica-Verlag, Hamburg) von Ernst Probst. Aus ihnen geht hervor, dass sich die Indianer im Gegensatz zu den Weißen als Teil der Natur fühlen und deswegen Pflanzen und Tiere mehr respektieren. Viele vor langer Zeit gesprochene Worte des roten Mannes über die Umwelt und das Miteinander der Menschen klingen heute erstaunlich aktuell.

In dem Taschenbuch „Weisheiten der Indianer“ findet man unter anderem Zitate von: Aleek-chea-ahoosh (Plenty Coups), Big Elk (Ontopanga), Black Elk (Hehaka Sapa), Black Kettle (Make-ta-vatah, Motavato oder Moxtaveto), Brave Buffalo (Tatanka-ohitika),Crazy Horse (Tashunke Witko), Crowfoot (Isapo Muxika), Deganawida (Peacemaker), Flying Hawk (Cetan Kinyan), Geronimo (Bedonkohe Goyaalé), Hollow Horn Bear (Matho Hehlogeca), Chief Joseph (Himmaton-Yalakit), Luther Standing Bear (Ota Kte, Plenty Kill oder Mochunozhin), Ohiyesa (Charles Alexander Eastman), Red Cloud (Mahpiya Luta), Sagoyewatha (Red Jacket), Seattle (Sealth, Seathl oder See-ahth), Sinthe-Galeshka (Spotted Tail), Sitting Bull (Thathanka Iyotake), Smohalla (Dreamer), Tecumseh (Tecumtha oder Tikamthi), Wahunsonacock (Powhatan), Wamditanka (Big Eagle), Weucha (Shake Hand), White Antelope und Wooden Leg. Weitere Weisheiten stammen von den Apachen, Azteken, Cheyenne, Cree, Crow, Hopi, Irokesen, Mohawk, Navajo, Nootka, Oglala-Lakota (Sioux), Ojibwa, Pueblo, Suquamish, Winnebago und Wintu.

Ungewöhnliche Ureinwohnerinnen aus Amerika werden in dem Taschenbuch „Sieben berühmte Indianerinnen“ (GRIN-Verlag, München) von Ernst Probst vorgestellt. Die Aztekin Malinche (1505–um 1529) gelangte als Gefährtin und Dolmetscherin des spanischen Eroberers Cortés in Mexiko zu umstrittener Berühmtheit. Pocahontas (um 1595–1618) von den Powhatan rührte als Indianer-Prinzessin aus Virginia die Herzen und tut dies heute noch. Cockacoeske (um 1634–1686) ging als „Königin von Pamunkey“ ebenfalls in die Geschichte von Virginia ein. Katerí Tekakwitha (1656–1680) von den Mohawks gebührt die Ehre, die erste selige Indianerin von Nordamerika geworden zu sein. Die Soshonin Sacajawea (um 1787–1884) genießt als mutige Teilnehmerin an der legendären „Lewis-und-Clark-Expedition“ den Ruf einer indianischen Volksheldin. Die 1809 geborene Mohongo, Ehefrau eines Osage-Häuptlings von den westlichen Sioux, erlebte als Tänzerin in Europa eine schwere Zeit. Die Apachin Lozen (1825–1880) tat sich bei den erbitterten Kämpfen ihres Bruders Victorio gegen die Weißen als tapfere Kriegerin, weise Seherin und tüchtige Medizinfrau hervor. Verfasser des Taschenbuches „Sieben berühmte Indianerinnen“ ist der Wiesbadener Autor Ernst Probst. Eine von dessen Spezialitäten sind Biografien über berühmte Frauen.

Außer dem Taschenbuch „Sieben berühmte Indianerinnen“ sind im GRIN-Verlag sieben Taschenbücher erschienen, die sich jeweils nur mit einer bekannten Indianerin befassen. Sie heißen: „Malinche. Die Gefährtin des spanischen Eroberers“, „Pocahontas. Die Indianer-Prinzessin aus Virginia“, „Cockacoeske. Die Königin der Pamunkey“, „Katerí Tekakwitha. Die erste selige Indianerin in Nordamerika“, „Sacajawea. Die indianische Volksheldin“, „Mohongo. Die Indianerin, die in Europa tanzte“, „Lozen. Die tapfere Kriegerin der Apachen“.

Mittwoch, 26. März 2014

Biografien berühmter Frauen: Superfrauen 1 - Gschichte

München / Wiesbaden - Ägyptens bedeutendste Königin Kleopatra VII. trug eine Hakennase und war nicht besonders attraktiv. Die Papsttochter Lucrezia Borgia führte einen soliden Lebenswandel und nahm nicht an der von ihrem Bruder Cesare im Vatikan veranstalteten Orgie mit 50 Dirnen teil. Und die schönste Frau der Welt der 1860-er und 1870-er Jahre, nämlich die österreichische Kaiserin Elisabeth („Sisi“), hatte kariöse bräunlich-gelbe Zähne, wegen denen sie oft ihre Oberlippe darüber zog, den Mund kaum öffnete und beim Sprechen ein Taschentuch vorhielt, weswegen Fremde sie nur mit Mühe verstanden.

Solche und andere Enthüllungen sind in dem Taschenbuch „Superfrauen 1 – Geschichte“ (GRIN-Verlag, München) des Wiesbadener Autors Ernst Probst nachzulesen. In erster Linie geht es darin aber nicht darum, verdienstvolle weibliche Persönlichkeiten durch Nebensächlichkeiten herabzuwürdigen, sondern ehrlich und ungeschminkt über die Höhen und Tiefen in ihrem Leben zu berichten.

Die Biografien in diesem Buch präsentieren Herrscherinnen, Heldinnen, Indianerinnen, Räuberbräute, Piratinnen und Mätressen in Wort und Bild. Sie waren der Auftakt zu einer 14-bändigen Reihe mit Biografien berühmter Frauen aus allen Bereichen – wie Geschichte, Religion, Politik, Wirtschaft und Verkehr, Wissenschaft, Medizin, Film und Theater, Literatur, Malerei und Fotografie, Musik und Tanz, Feminismus und Familie, Sport, Mode und Kosmetik sowie Medien und Astrologie.

Bestellung des Taschenbuches „Superfrauen 1 – Geschichte bei:
http://www.grin.com/de/e-book/271252/superfrauen-1-geschichte

Sonntag, 23. Februar 2014

Video: "Bücher von Ernst Probst über Tiere aus dem Eiszeitalter" von "urzeit" bei "YouTube"
http://www.youtube.com/watch?v=BxZNaoWRElQ

München / Wiesbaden - Mit dem Buch "Das Mammut" des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst befasst sich das Blog "Das Mammut". Es ist im Internet unter der Adresse http://dasmammut.blogspot.de zu finden und präsentiert, Texte, Bilder und Videos über das Mammut. Das Wollhaar-Mammut Mammuthus primigenius gilt als das bekannteste Tier aus dem Eiszeitalter. Es existierte vor etwa 300.000 bis 3.700 Jahren in Europa, Asien und Nordamerika. Aus der Feder von Ernst Probst stammen auch andere Bücher über Tiere aus dem Eiszeitalter wie Mosbacher Löwe, Europäischer Höhlenlöwe, Amerikanischer Höhlenlöwe, Ostsibirischer Höhlenlöwe, Säbelzahnkatze Homotherium, Dolchzahnkatze Megantereon, Dolchzahnkatze Smilodon, Europäischer Jaguar, Leopard und Gepard. Alle Titel sind beim "GRIN-Verlag" (München) erschienen und als gedrucktes Taschenbuch oder E-Book im PDF-Format erhältlich. Die Titel findet man unter der Adresse http://www.grin.com mit Hilfe der Suchmaske.

Dienstag, 18. Februar 2014

Arn Ur-Rhein war es wärmer als heute

Als Mainz noch nicht am Rhein lag / Taschenbuch von Ernst Probst

Mainz – Vor etwa zehn Millionen Jahren war es in Rheinhessen spürbar wärmer und feuchter als gegenwärtig, aber nicht tropisch. Hinweise dafür lieferten Blätter in Ablagerungen des Ur-Rheins, die von Amber- und Zimtbäumen stammen, die in Mitteleuropa jetzt nicht mehr wachsen. Wärmeliebende Palmen gediehen jedoch nicht mehr, die letzten dieser Gewächse in Deutschland kennt man aus der Zeit vor etwa 17 Millionen Jahren. Dies berichtet der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst in seinem Taschenbuch „Der Ur-Rhein“ (GRIN Verlag, München).

Auch Krokodile, die vor rund 15 Millionen Jahren noch durch Funde nachgewiesen sind, kamen vor zehn Millionen Jahren in Rheinhessen nicht mehr vor. Diesen wärmeliebenden Reptilien war es in Deutschland zu kalt geworden. Dagegen existierten am Ur-Rhein noch mindestens drei Arten von Menschenaffen, die aber bald danach verschwanden. Vor rund zehn Millionen Jahren herrschten in Deutschland mittlere Jahrestemperaturen von etwa 11 bis 15 Grad Celsius, heute sind es 10 bis 11 Grad. Außerdem gab es durchschnittliche Jahresniederschläge um 1000 bis 1200 Millimeter (heute 500 Millimeter).

Der Ur-Rhein in Rheinhessen floss ab dem Raum Worms – weiter westlich als der Rhein in der Gegenwart – auf die Binger Pforte zu. Der damalige Fluss berührte nicht – wie heute – die Gegend von Oppenheim, Nierstein, Nackenheim, Mainz, Wiesbaden und Ingelheim. Dieser Ur-Rhein war nachweislich nicht so lange wie der jetzige Rhein mit 1324 Kilometern, sondern nur ein kurzer Mittelgebirgsfluss mit schätzungsweise 400 Kilometern Länge. Somit war jener Ur-Rhein nur ungefähr ein Drittel so lang wie der gegenwärtige Rhein. Denn er besaß noch keine alpinen Zuflüsse wie jetzt. Seine Quellen lagen wohl südlich des Kaiserstuhls, seine Mündung im Niederrheingebiet, wo sich damals noch die Meeresküste erstreckte. In der Gegend von Eppelsheim bei Alzey in Rheinhessen hatte der Ur-Rhein nur eine Breite von etwa 45 bis 60 Metern.

Am Ur-Rhein existierte eine exotische Tierwelt, wie man vor allem durch Funde bei Eppelsheim weiß. Dort lebten Rhein-Elefanten und Ur-Elefanten, löwengroße Säbelzahnkatzen (früher Säbelzahntiger genannt), Bärenhunde, Tapire, hornlose und zweihörnige Nashörner, krallenfüßige Huftiere, dreihufige Ur-Pferde und sogar Menschenaffen. Über die Funde aus den Ablagerungen des Ur-Rheins informiert seit 2001 das Dinotherium-Museum in Eppelsheim, das seine Existenz der Initiative von Altbürgermeister Heiner Roos verdankt.

Nach Ansicht von Ernst Probst wird bei den gegenwärtigen Diskussionen über den Klimawandel verschwiegen, dass sich das Klima sowie die Landschaft, Pflanzen- und Tierwelt im Laufe der Erdgeschichte ständig verändert hat. In den vergangenen zweieinhalb Millionen Jahren beispielsweise folgte auf eine Warmzeit immer wieder eine Kaltzeit und darauf eine Warmzeit. Zeitweise herrschten deswegen in Deutschland klimatische Verhältnisse wie in Afrika oder in Sibirien oder es lasteten sogar kilometerdicke Eispanzer auf dem Festland.

Der Wiesbadener Wissenschaftsautor hat bei „GRIN“ http://www.grin.com auch Taschenbücher über das Mammut, Höhlenlöwen, Höhlenbären und Säbelzahnkatzen veröffentlicht, die ebenfalls eindrucksvoll vor Augen führen, wie exotisch die Pflanzen- und Tierwelt einst in Deutschland gewesen ist. So schwammen vor rund 100.000 Jahren noch Flusspferde im Rhein und tummelten sich Affen auf dem Festland. Wer weiß, ob sich das nicht irgendwann wiederholt?

Das Taschenbuch „Der Ur-Rhein“ ist drei Männern, die sich auf unterschiedliche Art und Weise verdient gemacht haben, gewidmet: Dem Paläontologen Dr. Jens Lorenz Franzen aus Titisee-Neustadt, dem Altbürgermeister Heiner Roos aus Eppelsheim und dem bereits im 19. Jahrhundert verstorbenen Paläontologen und Zoologen Johann Jakob Kaup aus Darmstadt. Dr. Jens Lorenz Franzen (geboren 1937) ist langjähriger Mitarbeiter des Forschungsinstitutes Senckenberg in Frankfurt am Main, Wiederentdecker der Dinotheriensand-Fundstelle und Begründer der ersten wissenschaftlichen Grabungen bei Eppelsheim. Heiner Roos (geboren 1934), der frühere Bürgermeister von Eppelsheim, ist der „geistige Vater“ des Dinotherium-Museums in Eppelsheim. Mit Johann Jakob Kaup (1803-1873) hat die Erforschung der Säugtierfauna aus den Dinotheriensanden bei Eppelsheim einst angefangen.

Bestellung des Taschenbuches Der Ur-Rhein“ bei: http://www.grin.com/de/e-book/120422/der-ur-rhein

Donnerstag, 13. Februar 2014

Taschenbücher über berühmte Fliegerinnen














Wiesbaden – Zum Luftfahrt-Experten hat sich der Wiesbadener Autor Ernst Probst entwickelt: 2010 veröffentlichte er beim „GRIN Verlag“ http://www.grin.com insgesamt acht Taschenbücher über berühmte Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen, Astronautinnen und Kosmonautinnen. Am umfangreichsten ist der Titel „Königinnen der Lüfte von A bis Z“ mit nahezu 700 Seiten, in dem mehr als 200 weibliche Flugpioniere vorgestellt werden. Die anderen Titel heißen: „Königinnen der Lüfte in Deutschland“, „Königinnen der Lüfte in Frankreich“, „Königinnen der Lüfte in England, Frankreich und Neuseeland“, „Königinnen der Lüfte in Europa“, „Königinnen der Lüfte in Amerika“, „Drei Königinnen der Lüfte in Bayern“ (zusammen mit Josef Eimannsberger) und „Frauen im Weltall“. Hinzu kommen Dutzende von Kurzbiografien über berühmte Fliegerinnen, die bei „GRIN“ als E-Book im PDF-Format erschienen sind. Der „Tag- und Nachtschreiber Ernst Probst “ – wie ihn kürzlich eine Autorin nannte – hat 2010 bei „GRIN“ auch fünf andere Taschenbücher über berühmte Frauen publiziert. Nämlich „Elisabeth I. Tudor. Die jungfräuliche Königin“, „Maria Stuart. Schottlands tragische Königin“, „Machbuba. Die Sklavin und der Fürst“, „Julchen Blasius. Die Räuberbraut des Schinderhannes“ und „Hildegard von Bingen. Die deutsche Prophetin“. Außerdem veröffentlichte er 2010 bei „GRIN“ die Taschenbücher „Deutschland im Eiszeitalter“, „Der Mosbacher Löwe. Die riesige Raubkatze aus Wiesbaden“ und „Der Rhein-Elefant. Das Schreckenstier aus Eppelsheim“.

Taschenbuch über das Mammut

Mammutdarstellung von 1871

München / Wiesbaden – Mit dem bekanntesten Tier aus dem Eiszeitalter befasst sich das Taschenbuch „Das Mammut“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Dabei handelt es sich um das Wollhaar-Mammut (Mammuthus primigenius), das vor etwa 300.000 bis vor rund 3.700 Jahren existierte. Männliche Tiere dieser aus Europa, Asien und Nordamerika bekannten zotteligen Art waren bis zu 3,75 Meter hoch und maximal 8 Tonnen schwer. Das Taschenbuch über das Mammut umfasst 519 Seiten, ist reich bebildert und beim „GRIN-Verlag“ (München) erschienen. Es beschreibt die wichtigsten Funde, das Aussehen und die Lebensweise der Mammute. Probst hat auch über andere Tiere aus dem Eiszeitalter – wie den Höhlenbären, den Höhlenlöwen, die Säbelzahnkatze und die Dolchzahnkatze – Taschenbücher veröffentlicht.

Bestellung des E-Books oder Taschenbuches "Das Mammut" bei
http://www.grin.com/de/e-book/267615/das-mammut

Mittwoch, 12. Februar 2014

Noch 10 Millionen Mammutkadaver in Sibirien

Video "IJstijd! in Natuurmuseum Brabant: Dick Mol vertelt over de mammoet" von "Natuurmuseum Brabant" bei "YouTube"
http://www.youtube.com/watch?v=BA47hYPgCrA

München / Wiesbaden - Optimistischen Schätzungen zufolge sollen allein im Dauerfrost-Boden von Sibirien noch rund 10 Millionen Mammutkadaver liegen. Dies berichtet der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst in seinem Taschenbuch „Das Mammut“ (GRIN-Verlag, München). Ungewöhnlich gut erhaltene Kadaver im seit der letzten Eiszeit des Eiszeitalters nicht mehr oder kaum aufgetauten Dauerfrost-Boden lieferten wichtige und interessante Erkenntnisse über das Aussehen, den Körperbau, die Organe, die Nahrung und die Lebensweise des Wollhaar-Mammuts. Solche Mammutleichen mit Knochen, Zähnen, Stoßzähnen, Fleisch, Organen, Mageninhalt, Muskeln, Haut und Haaren hat man jenseits des 60. nördlichen Breitengrades in Nord-Sibirien (vor allem in Jakutien) und Nordost-Sibirien sowie im nördlichen Nordamerika (Alaska) geborgen. Wollhaar-Mammute existierten in verschiedenen Teilen der Erde vor etwa 300.000 bis vor rund 3.700 Jahren. Zähne, Knochen und Skelette von Mammuten hat man auch in Deutschland geborgen.

Inhalt des Taschenbuches „Das Mammut“:

Das Wollhaar-Mammut mit dem wissenschaftlichen Artnamen Mammuthus primigenius ist das bekannteste Tier aus dem Eiszeitalter. Nach Funden zu schließen, erschienen die ersten Wollhaar-Mammute zwischen etwa 300.000 und 250.000 Jahren in Mitteleuropa. Am Ende des Eiszeitalters vor rund 10.000 Jahren starben sie in weiten Teilen ihres Verbreitungsgebietes aus. Die letzten von ihnen verschwanden erst in der Nacheiszeit vor rund 4.000 oder 3.700 Jahren. Mit diesen bis zu 3,75 Meter großen sowie 5 bis maximal 8 Tonnen schweren Rüsseltieren befasst sich das 519 Seiten umfassende Taschenbuch „Das Mammut“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Geschildert werden die Herkunft des Mammuts, seine Verbreitung, sein Aussehen, sein Körperbau, seine Größe, sein Gewicht, wichtige Funde, kuriose Irrtümer, seine Rolle im Leben der eiszeitlichen Jäger und Sammler sowie sein Aussterben. Es hat lange gedauert, bis die wahre Natur des Mammuts als eiszeitlicher Elefant erkannt wurde. Man schrieb seine Reste irrtümlich Fabeltieren wie Drachen, Einhörnern, Greifen, riesigen Erdratten oder Maulwürfen, Riesen, Helden und Heiligen zu. Das Buch enthält Zeichnungen des japanischen Künstlers Shuhei Tamura aus Kanagawa. Gewidmet ist es dem niederländischen Mammut-Experten Dick Mol aus Hoofddorp. Aus der Feder von Probst stammen auch die Werke „Deutschland im Eiszeitalter“, „Löwenfunde in Deutschland, Österreich und der Schweiz“, „Der Mosbacher Löwe“, „Höhlenlöwen“, „Der Amerikanische Höhlenlöwe“, „Der Ostsibirische Höhlenlöwe“; „Säbelzahnkatzen“, „Die Säbelzahnkatze Homotherium“, „Die Dolchzahnkatze Megantereon“, „Die Dolchzahnkatze Smilodon“, „Der Europäische Jaguar“, „Eiszeitliche Leoparden in Deutschland“, „Eiszeitliche Geparde in Deutschland“ und „Der Höhlenbär“.

Bestellung des E-Books oder Taschenbuches "Das Mammut" bei
http://www.grin.com/de/e-book/267615/das-mammut

Montag, 10. Februar 2014

Mammutprojekte gibt es nicht

Video: "Elfjähriger entdeckt 30.000 Jahre altes Mammut" von "euronews" bei "YouTube"
http://www.youtube.com/watch?v=fxt_DMn5Ga4

München/Wiesbaden – Die in der Politik, in den Medien und in der Wirtschaft oft gebräuchlichen Begriffe Mammutprogramm, Mammutprojekt, Mammutaufgabe, Mammutsitzung oder Mammutehe im Sinne von etwas besonders Großem sind völlig fehl am Platz. Denn das eiszeitliche Wollhaar-Mammut mit dem wissenschaftlichen Artnamen Mammuthus primigenius war in Wirklichkeit nicht das größte Rüsseltier, sondern kleiner als mancher heutiger Afrikanischer Elefant. Darauf weist der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst in seinem 520-seitigen Taschenbuch „Das Mammut“ hin, das beim „GRIN Verlag“ (München) erschienen ist.

Männliche Wollhaar-Mammute aus der Zeit vor etwa 300.000 bis 3.700 Jahren erreichten eine Schulterhöhe bis zu 3,75 Metern. Im Durchschnitt waren Mammutbullen mit einer Schulterhöhe zwischen etwa 2,70 und 3,40 Metern merklich kleiner. Mammutkühe maßen oft nur 2,60 bis 2,90 Meter.

Besonders große männliche Südmammute (Mammuthus meridionalis), die vor etwa 2,6 Millionen bis 700.000 Jahren lebten, waren dagegen mehr als vier Meter hoch. Wärmeliebende Europäische Waldelefanten (Elephas antiquus) vor 900.000 bis 33.000 Jahren brachten es auf eine Schulterhöhe bis zu 4,20 Metern. Die größten Bullen der zwischen rund 750.000 und 200.000 Jahren existierenden Steppenmammute (Mammuthus trogontherii) hatten eine Schulterhöhe bis zu 4,70 Metern und vielleicht noch mehr. Von heutigen Afrikanischen Elefanten (Loxodonta africana) sind bis zu vier Meter hohe Bullen bekannt.

Der Autor Ernst Probst glaubt aber nicht, dass statt Mammutprojekt irgendwann einmal Steppenmammutprojekt, Waldelefantenprojekt, Südmammutprojekt oder Afrikanisches-Elefanten-Projekt gesagt werden wird. Statt solcher Wortungetüme verwendet man weiterhin lieber das griffige, aber unzutreffende Wort Mammutprojekt.

Die Wollhaar-Mammute waren durch ein dichtes Fell mit langen Wollhaaren und darüber liegenden Deckhaaren gut gegen Kälte geschützt gewesen. Außerdem hatten sie eine maximal 3 Zentimeter dicke Haut und eine dicke Fettschicht. Ihre Stoßzähne waren bis zu 3 oder 4 Meter lang. Damit konnten sie womöglich Schnee wegschaufeln, um an die darunter befindliche pflanzliche Nahrung zu gelangen. Über das Aussehen der Wollhaar-Mammute weiß man gut Bescheid, weil in Sibirien und Alaska mehr minder gut erhaltene Kadaver im Dauerfrost-Boden geborgen wurden. Ihr Jahrtausende altes Fleisch wurde oft von heutigen Raubtieren oder Hunden gefressen.

Von 1986 bis heute hat Ernst Probst mehr als 300 Bücher, Taschenbücher und Broschüren sowie über 300 E-Books veröffentlicht. Aus seiner Feder stammen auch die Werke „Deutschland im Eiszeitalter“, „Löwenfunde in Deutschland, Österreich und der Schweiz“, „Der Mosbacher Löwe“, „Höhlenlöwen“, „Der Amerikanische Höhlenlöwe“ , „Der Ostsibirische Höhlenlöwe“; „Säbelzahnkatzen“, „Die Säbelzahnkatze Homotherium“, „Die Dolchzahnkatze Megantereon“, „Die Dolchzahnkatze Smilodon“, „Der Europäische Jaguar“, „Eiszeitliche Leoparden in Deutschland“, „Eiszeitliche Geparde in Deutschland“ und „Der Höhlenbär“.

Samstag, 8. Februar 2014

Der Ur-Rhein in Rheinhessen

Mainz / Wiesbaden - Der Rhein war vor etwa zehn Millionen Jahren noch ein kleines Flüsschen. Er erreichte nur eine Länge von schätzungsweise 400 Kilometern statt 1324 Kilometern wie heute. Ursprünglich floss er nicht durch die Gegend von Oppenheim, Nierstein, Nackenheim, Mainz, Wiesbaden und Ingelheim. Stattdessen bahnte er sich ab etwa Worms – streckenweise mehr als 20 Kilometer vom jetzigen Rheinbett entfernt – seinen Weg durch Rheinhessen. Im Raum Eppelsheim unweit von Alzey hatte er nur eine Breite von ungefähr 45 bis 60 Metern. Heute ist er bis zu 400 Meter breit.

Über diesen frühen Fluss informiert das Taschenbuch „Der Ur-Rhein in Rheinhessen“ (GRIN-Verlag, München) des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Gewidmet ist es dem Paläontologen Dr. Jens Lorenz Franzen in Titisee-Neustadt, Altbürgermeister Heiner Roos in Eppelsheim und der Bürgermeisterin Ute Klenk-Kaufmann in Eppelsheim, die sich – jeder auf seine Weise – um die Erforschung der Tierwelt am Ur-Rhein und um den Aufbau des „Dinotherium-Museums“ in Eppelsheim verdient gemacht haben.

Am Ur-Rhein existierte eine exotische Tierwelt, wie man vor allem durch Funde bei Eppelsheim, am Wissberg bei Gau-Weinheim und bei Dorn-Dürkheim weiß. In der Gegend von Eppelsheim etwa lebten Rüsseltiere, Säbelzahnkatzen, Bärenhunde, Tapire, Nashörner, krallenfüßige Huftiere, Ur-Pferde und sogar Menschenaffen. Eppelsheim genießt weltweit in der Wissenschaft einen guten Ruf. Zusammen mit dem Pariser Montmartre gehört der kleine Ort südlich von Alzey zu jenen großartigen Fossillagerstätten, mit denen die Erforschung ausgestorbener Säugetiere in Europa begonnen hat.

Zum Gelingen dieses Taschenbuches haben Altbürgermeister Heiner Roos, Bürgermeisterin Ute Klenk-Kaufmann, der Förderverein Dinotherium-Museum Eppelsheim, die Gemeinde Eppelsheim, Dr. Jens Lorenz Franzen, Dr. Jens Sommer, Dr. Gerhard Storch, Dr. Frank Holzförster, Professor Dr. Wolfgang Schirmer, Dr. Winfried Kuhn, Dr. Ursula Bettina Göhlich, Mag. Thomas Bence Viola, Dr. Oliver Sandrock, Dr. Thomas Keller und Thomas Engel beigetragen.

Das Taschenbuch „Der Ur-Rhein in Rheinhessen“ enthält ein Gemälde und zahlreiche Zeichnungen von Tieren aus den Dinotheriensanden bei Eppelsheim in Rheinhessen. Diese Bilder wurden im Auftrag der Gemeinde Eppelsheim und des Fördervereins Dinotherium-Museum Eppelsheim von dem akademischen Maler Pavel Major aus Prag angefertigt und mit freundlicher Genehmigung im vorliegenden Taschenbuch veröffentlicht.

Bestellung des Taschenbuches „Der Ur-Rhein in Rheinhessen“ bei: http://www.grin.com/de/e-book/268288/der-ur-rhein-in-rheinhessen

Freitag, 31. Januar 2014

Das größte Mammutskelett in Deutschland

Mammutdarstellung von 1872

Traunstein - Unter den bisher in Deutschland entdeckten Mammuten ist das 1985 im Ortsteil Höpfling von Siegsdorf bei Traunstein ausgegrabene 3,60 Meter hohe Skelett am größten. Darauf weist der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst in seinem Taschenbuch „Das Mammut“ (GRIN-Verlag, München) hin. In Deutschland hat man bisher Tausende von Zähnen und Knochen vom eiszeitlichen Wollhaar-Mammut entdeckt, aber nur sechs komplette Skelette. 1903 fand man in Klinge bei Cottbus (Brandenburg) ein rund 2,75 Meter großes Mammutskelett. Ein weiteres Mammutskelett kam im Winter 1908/1909 bei Borna nahe Leipzig (Sachsen) zum Vorschein. Man stellte diesen etwa 3,20 Meter hohen Fund im „Völkerkundemuseum“ in Leipzig aus, wo er während des Zweiten Weltkrieges zerstört wurde. Im Juni 1910 barg man in einer Tongrube bei Ahlen (Nordrhein-Westfalen) ein 3,20 Meter hohes und 5,50 Meter langes Mammutskelett. Dieses „Mammut von Ahlen“ oder „Münster-Mammut“ ist heute im Geomuseum der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster zu sehen. 1936 gelang an der Autobahn Koblenz-Trier bei Polch (Rheinland-Pfalz) die Entdeckung eines schätzungsweise 3,20 Meter hohen Mammuts. 1953 kam im Braunkohletagebau „Pfännerhall“ bei Braunsbedra im Geiseltal bei Merseburg (Sachsen-Anhalt) das „Mammut von Pfännerhall“ ans Tageslicht. Das rund 3 Meter hohe „Mammut von Pfännerhall“ kann man im „Landesmuseum für Vorgeschichte“ in Halle/Saale betrachten. 1975 entdeckte der 16-jährige Bernard Raymond von Bredow in einem Bachbett im Ortsteil Höpfling von Siegsdorf eine Rippe von einem Mammut, dessen komplettes Skelett erst zehn Jahre später ausgegraben wurde. Skelettrekonstruktionen dieses Fundes sind eine Attraktion im 1991 gegründeten Museum „Mammutheum“ und im 1995 eröffneten „Naturkunde- und Mammutmuseum Siegsdorf“.

Bestellung des E-Books oder Taschenbuches „Das Mammut“ beim „GRIN-Verlag“:

http://www.grin.com/de/e-book/267615/das-mammut

Montag, 27. Januar 2014

Als man in Wien noch an Riesen glaubte

Mammutdarstellung von 1872

Wien – Der Name der Riesenpforte an der Westseite des Wiener Stephansdoms fußt nicht auf deren besonderer Größe, sondern darauf, dass in ihrer Nähe einst Mammutknochen gehangen haben. Dies berichtet der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst in seinem Taschenbuch „Das Mammut“ (GRIN-Verlag, München). Laut einer Legende stammen die Mammutknochen, die im Mittelalter in Wien entdeckt wurden, von Riesen, die beim Bau des Stephansdoms mithalfen und dort sogar zur Taufe gingen. Als Reste von Riesen fehlgedeutet wurden auch Mammutzähne und -knochen, die 1645 beim Ausheben eines Grabens durch schwedische Soldaten in Krems an der Donau zum Vorschein kamen. Außer einem großen Riesen stieß man dort angeblich auf Reste von zwei kleineren Riesen.

Bestellung des E-Books oder Taschenbuches „Das Mammut“ beim „GRIN-Verlag“:
http://www.grin.com/de/e-book/267615/das-mammut

Video: "Bücher von Ernst Probst über Tiere aus dem Eiszeitalter" von "urzeit" bei "YouTube"
http://www.youtube.com/watch?v=BxZNaoWRElQ

Nur sechs Mammutskelette aus Deutschland

Mammutdarstellung von 1872

Wiesbaden – In Deutschland hat man bisher Tausende von Zähnen und Knochen vom eiszeitlichen Wollhaar-Mammut entdeckt, aber nur sechs komplette Skelette. Darauf weist der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst in seinem Taschenbuch „Das Mammut“ (GRIN-Verlag) hin. 1903 fand man in Klinge bei Cottbus (Brandenburg) ein Mammutskelett. Ein weiteres Mammutskelett kam im Winter 1908/1909 bei Borna nahe Leipzig (Sachsen) zum Vorschein. Man stellte diesen etwa 3,20 Meter hohen Fund im „Völkerkundemuseum“ in Leipzig aus, wo er während des Zweiten Weltkrieges zerstört wurde. Im Juni 1910 barg man in einer Tongrube bei Ahlen (Nordrhein-Westfalen) ein 3,20 Meter hohes und 5,50 Meter langes Mammutskelett. Dieses „Mammut von Ahlen“ oder „Münster-Mammut“ ist heute im Geomuseum der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster zu sehen. 1936 gelang an der Autobahn Koblenz-Trier bei Polch (Rheinland-Pfalz) die Entdeckung eines Mammuts. 1953 kam im Braunkohletagebau „Pfännerhall“ bei Braunsbedra im Geiseltal bei Merseburg (Sachsen-Anhalt) das „Mammut von Pfännerhall“ ans Tageslicht. Das rund 3 Meter hohe „Mammut von Pfännerhall“ kann man im „Landesmuseum für Vorgeschichte“ in Halle/Saale betrachten. 1985 wurde im Ortsteil Höpfling von Siegsdorf bei Traunstein (Bayern) ein 3,60 Meter hohes Mammutskelett ausgegraben, von dem bereits 1975 eine Rippe entdeckt worden war. Skelettrekonstruktionen sind eine Attraktion im 1991 gegründeten Museum „Mammutheum“ und im 1995 eröffneten „Naturkunde- und Mammutmuseum Siegsdorf“.

Bestellung des E-Books oder Taschenbuches „Das Mammut“ beim „GRIN-Verlag“:
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Donnerstag, 23. Januar 2014

Buch über das Mammuth ist "Sir Mammoth" Dick Mol gewidmet

Video "IJstijd! in Natuurmuseum Brabant: Dick Mol vertelt over de mammoet" von "Natuurmuseum Brabant" bei "YouTube"
http://www.youtube.com/watch?v=BA47hYPgCrA

Hoofddorp / München / Wiesbaden (kostenlose-pressetexte) – Wissenschaftler, Museumsdirektoren, Fossiliensammler, Buchautoren und Journalisten in aller Welt schätzen den renommierten und ungewöhnlich hilfsbereiten niederländischen Mammut-Experten Dick Mol aus Hoofddorp sehr. Sein enormes Wissen über Mammute hat ihm die respektvollen Spitznamen „Mister Mammoth“ und „Sir Mammoth“ eingetragen. Mol wird in den Medien als Mammut-Experte, Paläontologe, Forscher oder Wissenschaftler bezeichnet, obwohl er eigentlich als Zollbeamter am Flughafen Amsterdam-Schiphol arbeitet. Diesem ungewöhnlichen Mann ist das 520-seitige Buch „Das Mammut“ des deutschen Wissenschaftsautors Ernst Probst aus Wiesbaden gewidmet. Das Interesse von Dick Mol für Mammute wurde geweckt, als er bei seinem ersten Besuch in einem Museum in Leiden (Niederlande) dessen umfangreiche Sammlung von Mammutfossilien sah. Die von Mol seit 1968 zusammengetragene private Sammlung umfasst inzwischen mehr als 20.000 Mammutfossilien. Sein heimisches Wohnzimmer mit imposanten Schädeln, Knochen und Zähnen von Mammuten gleicht einem Museum. Dick Mol ist ehrenamtlicher wissenschaftlicher Mitarbeiter für fossile Säugetiere am „Natuurhistorisch Museum Rotterdam“. Er arbeitete bei zahlreichen Ausgrabungen in Europa, Asien (Sibirien) und Nordamerika (Kanada) mit, bei denen man Mammute und andere Tiere aus dem Eiszeitalter barg. Außerdem sammelte er Funde von Eiszeittieren, die beim Fischfang in der Nordsee, die zeitweise Festland („Nordseeland“) gewesen war, ins Netz gehen. Oft schrieb er zusammen mit renommierten Forschern Aufsätze und Bücher, hielt Vorträge, war mehrfach im Fernsehen zu sehen und sein Name stand häufig in Zeitungen, Zeitschriften und im Internet. Seit 2000 ist Mol leitendes Mitglied und Koordinator des wissenschaftlichen Teams von „CERPOLEX/Mammuthus“, das sich der Erforschung der eiszeitalterlichen Fossilien der Halbinsel Taimyr in Sibirien widmet. Ihm sind viele wichtige Erkenntnisse über das Wollhaar-Mammut zu verdanken, das vor etwa 300.000 oder 250.000 Jahren bis vor ungefähr 4.000 oder 3.700 Jahren lebte. Bestellung des E-Books oder Taschenbuches "Das Mammut" bei http://www.grin.com/de/e-book/267615/das-mammut